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OWO

Essayfilm von Martin Heckmann und Mathias Will
Leipziger Dokumentarfilmfestival 1993
Dauer: 42 min, überarbeitete Fassung: 16:20 min
Format: 16 mm
Produktionsjahr: 1993

Ein OWO ist das schmückende Zeichen eines heiligen Platzes. Der Umherziehende zeigt seine Ehrerbietung, indem er etwas opfert oder einen Stein von irgendwoher aufhebt und zu den anderen Steinen dazulegt. In diesem Geiste ist unser Film OWO entstanden. Es geht um das Reisen und das Fremdbleiben; um Nomaden und Sesshafte; um die Bewegung in einem Land, welches viermal so groß ist wie Deutschland, und dennoch nur von zwei Millionen Menschen bewohnt wird. Wir reisten zu zweit und mit kleinem Gepäck, auf offenem Lastwagen durch das kühle Grasland. Wir sahen die Wüste Gobi, wanderten am Flusse Tuul und durchquersten 1000 Kilometer Land ohne Straßen.

Film anschauen: OWO, 16:20 min